Unser Ansatz · Berlin-Mitte
Ganzheitliche Psychotherapie: unser Ansatz auf mehreren Ebenen
Was dich belastet, zeigt sich oft auf mehreren Ebenen: im Kopf, im Körper, in deiner Familie und in deinem Feld. Ein einzelnes Verfahren reicht da selten aus. Wir sind diesen Weg selbst gegangen, daraus sind unsere fünf Bausteine entstanden. Welcher zu dir passt, finden wir zusammen heraus.
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Warum wir so arbeiten
Ein einzelnes Verfahren reicht selten aus, um ein Thema vollständig zu lösen. Was dich belastet, ist oft über viele Jahre entstanden, ohne ein großes Ereignis: Etwas hat dich dauerhaft überfordert, oder etwas, das du gebraucht hättest, war nicht da. Das nennt man komplexes Trauma.
Symptome können sich auf mehreren Ebenen zugleich zeigen: im Kopf, im Körper, in deiner Familie und in deinem Feld. Wenn man nur auf einer Ebene arbeitet, bleiben die anderen, wie sie sind.
Therapie ist für uns nicht nur Theorie. Wir sind selbst durch einige unserer Themen gegangen, jeder auf seine Weise, und haben erlebt, was uns auf diesem Weg wirklich geholfen hat. Daraus sind unsere unterschiedlichen Schwerpunkte entstanden, die sich ergänzen.
Fünf Bausteine, die ineinandergreifen
Zusammen ergeben unsere Schwerpunkte fünf Bausteine. Sie decken die Ebenen ab, auf denen sich dein Thema zeigen kann. Du brauchst wahrscheinlich nicht alle, manche vielleicht erst später.
1. Verstehen, was in dir passiert
Psychoedukation
Wir erklären dir, was bei deinem Thema in deinem Kopf, Nervensystem und Körper passiert und warum du so reagierst, wie du reagierst. Wenn du siehst, wie es zusammenhängt, ist es kein Rätsel mehr. Das nimmt Angst und Scham und gibt dir die Sicherheit, die du für alle weiteren Schritte brauchst.
2. Verarbeiten, was dich belastet
EMDR, EFT, MFT, wingwave, Hypnose, TRE
Manche Erinnerungen und innere Bilder belasten dich auch nach Jahren noch. Wir arbeiten direkt mit ihnen, damit sie ihre Wucht verlieren: mit Augenbewegungen (EMDR, wingwave), mit Klopfakupressur (MFT, EFT), in Hypnose oder über den Körper (TRE). Beim TRE baut ein natürliches Zittern Anspannung ab, ohne dass du darüber sprechen musst.
3. Fragen, was dein Körper weiß
Psychosomatik, Kinesiologie
Wenn dein Körper Beschwerden zeigt und ärztlich nichts zu finden ist, können wir ihn auch direkt über den Muskeltest fragen. Über die Kinesiologie finden wir heraus, welches Thema hinter dem Symptom steckt, wann es angefangen hat, was damals los war und welches Gefühl du nicht zu Ende fühlen konntest.
4. Ordnen, was nicht zu dir gehört
Familienaufstellung, energetische Therapie
Vieles, was dich belastet, kommt aus deiner Familie, auch Dinge, die du nie selbst erlebt hast. In der Familienaufstellung bekommt es einen Platz im Raum, und du siehst es von außen, in der Einzelsitzung oder in der Gruppe.
In der energetischen Therapie schauen wir, was in deinem Feld festhängt. Was nicht zu dir gehört, geht dorthin zurück, wo es hingehört.
5. Verankern, was neu ist
Neurofeedback
Damit das Neue bleibt, übt dein Gehirn beim Neurofeedback: Über Bild und Ton bekommt es eine Rückmeldung, sobald es in einen ruhigen, regulierten Zustand findet. Es ist lernfähig und findet diesen Zustand mit Übung auch im Alltag leichter.
Dein Weg durch die Praxis
Es gibt keine feste Reihenfolge und keinen Stufenplan, den du abarbeiten musst. Du wählst, wo du anfängst und mit wem, und du kannst jederzeit wechseln. Wenn du bei einem von uns gut aufgehoben bist, bleibst du dort. Meist sieht der Weg so aus:
- Ankommen und stabilisieren. Du lernst, dein Nervensystem zu beruhigen, und verstehst, was in dir vorgeht. Ohne dieses Fundament graben wir nichts auf.
- An die Ursache gehen. Wenn du bereit bist, arbeiten wir an dem, was dahintersteckt, im Gespräch, im Körper, im Familiensystem und in deinem Feld.
- Verankern. Das Neue soll im Alltag ankommen. Dein System übt, einen regulierten Zustand zu halten.
Eines gilt dabei immer: Wir gehen nur so tief, wie du es gut tragen kannst.
Wer mit dir arbeitet
„Zu zweit sieht man mehr."
Wir sind auch privat ein Paar und arbeiten zusammen in der Praxis. Wenn du möchtest, bekommst du zwei Blickwinkel auf dein Thema. Du kannst auch mit deiner Partnerin oder deinem Partner zu uns in die Paartherapie kommen.

Dr. Caroline Böttiger
vom Verstehen her
Heilpraktikerin für Psychotherapie und Neurowissenschaftlerin, promoviert an der Charité. Du willst wissen, was in dir abläuft und warum du so reagierst? Caroline erklärt es dir verständlich, und du lernst, dein Nervensystem selbst zu beruhigen.

Andreas Weller
vom Körper her
Heilpraktiker für Psychotherapie, Schwerpunkt Psychosomatik. Dein Körper und dein Unterbewusstsein wissen oft, woher ein Thema kommt. Andreas macht das zugänglich und erklärt dir klar und verständlich, was los ist, ohne dass du alles erzählen musst.
Häufige Fragen
Womit fange ich an?
Wer erst verstehen und Sicherheit gewinnen möchte, beginnt oft bei Caroline. Wer lieber über den Körper oder die Familie einsteigt, beginnt oft bei Andreas. Beides ist ein guter Anfang.
Erfahrt ihr voneinander, was ich erzähle?
Wir tauschen uns nur aus, wenn du das möchtest.
Muss ich alles erzählen?
Nein. Du bestimmst, wie viel du erzählst. Mehrere unserer Methoden kommen ohne Details aus.
Muss ich schon wissen, ob es Trauma ist?
Nein. Die meisten kommen mit einem Zustand, nicht mit einer Diagnose: Anspannung, Beziehungsmuster, Erschöpfung, Beschwerden ohne Befund. Was dahintersteckt, finden wir gemeinsam heraus.
Kann ich zu euch kommen, wenn ich schon in Behandlung bin?
Ja, als Ergänzung. Körperliche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt sein, Medikamente setzt oder ändert nur deine Ärztin oder dein Arzt.
Was kostet das?
Eine Einzelsitzung (60 Minuten) kostet 120 €, danach 30 € pro weitere 15 Minuten. Wir rechnen privat ab, nicht über die gesetzliche Krankenkasse. Mehr unter Kosten & Ablauf.
Noch unsicher, wo du anfangen möchtest?
In einem kurzen Telefonat finden wir es zusammen heraus. Du entscheidest danach in Ruhe.
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