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DIE MITTE PRAXIS Termin

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Psychosomatik · Berlin-Mitte

Psychosomatik in Berlin: Symptome ohne Befund verstehen

Der Arzt findet nichts, und trotzdem bleibt das Symptom? Hier wird das ernst genommen. Wir schauen, was dein Körper dir zeigen will. Berlin-Mitte.

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Wenn alle Werte stimmen und das Symptom bleibt

Du warst bei mehreren Ärzten. Blut, Ultraschall, vielleicht ein MRT - aber der Befund kann das Symptom nicht erklären. Und trotzdem ist es da, jeden Tag, oder immer wieder. Irgendwann kommt der Satz, den so viele kennen: „Das ist wohl psychisch."

Für dich fühlt sich das vielleicht an, als würde man dir nicht glauben. Dabei ist dein Symptom echt. Psychosomatisch heißt nicht eingebildet. Es heißt, dass die Ursache nicht dort liegt, wo die Untersuchung gesucht hat.

Bei uns musst du dein Symptom nicht beweisen und nicht erklären. Wir nehmen es als das, was es ist: eine Information deines Körpers.

Bitte lass körperliche Beschwerden zuerst ärztlich abklären. Wir ersetzen keine ärztliche Diagnose und keine Behandlung. Wir arbeiten mit dem seelischen Anteil deiner Beschwerden. Medikamente nimmst du weiter so, wie deine Ärztin oder dein Arzt es mit dir besprochen hat.

Wie aus einer Belastung ein Symptom wird

Das Prinzip kennst du aus dem Alltag. Vor einem schwierigen Gespräch zieht sich der Magen zusammen. Unter Druck wird der Nacken hart. Bei Kummer ist die Brust eng. Niemand hält das für Einbildung.

Bleibt eine Belastung ungelöst, bleibt auch die Anspannung. Das Gehirn hält das Nervensystem in Alarmbereitschaft, solange das Thema nicht abgeschlossen ist. Über den Vagusnerv, der vom Gehirn zu Herz, Lunge, Magen und Darm läuft, spüren das die Organe. Der Körper kommt nach und nach aus dem Gleichgewicht, bis daraus ein Symptom wird.

Oft liegt die zugrunde liegende Belastung weit zurück und wurde verdrängt. Dann gibt es keinen Gedanken, den du verfolgen könntest. Es gibt nur das Symptom, das bleibt.

Wo Psychosomatik herkommen kann

Dein Körper ist sehr intelligent. Er reagiert nicht grundlos, auch wenn Ärzte keine physische Ursache finden. Meist geht es um ein Gefühl, das nicht zu Ende gefühlt werden konnte. Dahinter stecken oft zwei Quellen: dein eigenes Erleben und das, was in deiner Familie keinen Platz hatte:

Aus deinem eigenen Erleben

Etwas war damals zu viel oder zu schnell, und du konntest es nicht verarbeiten oder dich nicht wehren. Vielleicht erinnerst du dich daran, vielleicht auch nicht. Dein Körper weiß es über das Symptom.

Der Muskeltest in der Kinesiologie zeigt, welches Thema hinter dem Symptom steht, wann das war und welches Gefühl liegen geblieben ist.

Aus deinem Familiensystem

Manches trägst du für andere mit: die Trauer deiner Mutter, die Sorgen deines Vaters, einen Verlust, über den nie jemand sprach, oder eine Last, die immer spürbar war. Auch Themen deiner Vorfahren lassen sich so befrieden.

In der Familienaufstellung bekommt alles seinen Platz im Raum und in der Ordnung.

Du musst nicht wissen, welcher Weg es ist. Das finden wir zusammen heraus. Oft sind es auch beide, und die Arbeit baut dann aufeinander auf. Und manchmal zeigt sich die Ursache direkt im energetischen Feld: Energetische Therapie ›

So arbeiten wir

  1. Ankommen. Im Erstgespräch erzählst du, was du spürst, seit wann, und was du schon alles abklären lassen hast. Du bestimmst, wie viel du erzählst.
  2. Der Spur folgen. Dein Körper zeigt uns, wo er auf ein Thema reagiert, auch wenn dir dafür noch die Worte fehlen. Wir folgen dem, was sich zeigt, und nicht einem Schema.
  3. Lösen. Wenn klar ist, was dahintersteckt, suchen wir den Impuls, der es lösen kann: in der Kinesiologie zum Beispiel Augenbewegungen oder das Klopfen von Akupunkturpunkten, in der Aufstellung ein Satz oder ein Platz, der gefehlt hat.
  4. Prüfen. Am Ende schauen wir, ob dein Nervensystem auf das Thema jetzt ruhig reagiert. Wie sich dein Symptom danach entwickelt, beobachtest du in den folgenden Tagen und Wochen.

Mehr darüber, wie unsere Arbeit auf mehreren Ebenen zusammenhängt, findest du bei Unser Ansatz ›.

Porträt von Andreas Weller, Heilpraktiker für Psychotherapie und Kinesiologie, lächelndPorträt von Andreas Weller, Heilpraktiker für Psychotherapie und Kinesiologie, lächelnd

Häufige Fragen

Was bedeutet psychosomatisch?

Psychosomatisch beschreibt den Zusammenhang zwischen Seele und Körper: Seelische Belastung kann sich im Körper als Beschwerde zeigen. Das ist keine Einbildung, sondern ein bekanntes Zusammenspiel von Nervensystem, Hormonen und Organen.

Mit welchen Beschwerden kommen Menschen zu dir?

Oft mit körperlichen Beschwerden, für die ärztlich kein ausreichender Befund gefunden wurde: Schmerzen im Rücken, in den Gelenken oder im Kopf, Herzklopfen, Druck auf der Brust, Probleme mit Magen und Darm, Schlaf oder Haut, Ohrgeräusche, Zähneknirschen oder Kieferschmerzen, Anspannung, die nicht weggeht. Andere haben eine klare Diagnose, etwa eine Darmentzündung oder Tinnitus, und spüren, dass Stress oder alte Belastungen ihre Beschwerden verstärken. Die körperliche Behandlung bleibt bei deinem Arzt oder deiner Ärztin. Ich arbeite mit dem seelischen Anteil und schaue mit dir, welches Thema dahinterstecken kann. Ich stelle keine Diagnosen und verspreche keine Besserung.

Muss ich über alles sprechen, was mich belastet?

Nein. Du bestimmst, wie viel du erzählst. Der Muskeltest zeigt uns, wo dein Körper reagiert, auch wenn dir die Worte fehlen. Wenn Gefühle auftauchen, ist das in Ordnung, und du kannst jederzeit eine Pause machen.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das ist sehr verschieden. Manche spüren schon nach der ersten Sitzung, dass sich etwas bewegt. Andere kommen über einen längeren Zeitraum, weil sie ein größeres Thema Schritt für Schritt aufarbeiten. Die erste Sitzung dauert oft 90 Minuten. Im Erstgespräch können wir gemeinsam einschätzen, wie viel Zeit dein Thema braucht.

Was kostet das?

Eine Sitzung in meiner Praxis in Berlin-Mitte kostet 120 € pro Stunde, danach 30 € je weitere 15 Minuten. Die erste Sitzung dauert oft 90 Minuten, also 180 €. Ich rechne privat ab, nicht über die gesetzliche Krankenkasse und nicht mit der Beihilfe. Ob deine private Krankenversicherung etwas erstattet, klärst du selbst mit ihr. Mehr dazu unter Kosten & Ablauf.

Wenn dich eher Erschöpfung oder Anspannung begleiten, lies auch Erschöpfung & Burnout ›

Du musst nicht wissen, woher dein Symptom kommt. Es reicht, dass du bereit bist hinzuschauen.

Du kannst alle offenen Fragen stellen und entscheidest in Ruhe.

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